Wechsel an der Spitze der JVP Steiermark eingeleitet

Auf Vorschlag von Landesobmann KO-Stv. LAbg. Lukas Schnitzer wurde Antonia Herunter einstimmig als JVP-Landesobfrau designiert.

Lukas Schnitzer hat unlängst in einer erweiterten Sitzung der JVP-Landesleitung angekündigt nicht mehr als Landesobmann zu kandidieren.

Graz, am 29. Juni 2022 – Die größte politische Jugendorganisation der Steiermark wird künftig erstmals eine Frau an der Spitze haben. „Rund 10 Jahre an der Spitze der größten politischen Vorfeldorganisation in der Steiermark zu stehen, war für mich eine enorme Ehre, Freude und insbesondere die Möglichkeit junge Menschen und deren Anliegen mit vollem Einsatz zu vertreten“, so Schnitzer. Dieser wurde vor kurzem zum neuen Bezirksparteiobmann in Hartberg-Fürstenfeld gewählt. Schnitzer hat den Mitgliedern der Landesleitung Antonia Herunter als seine Nachfolgerin vorgeschlagen. Herunter ist seit langem in der JVP aktiv und hat in den letzten Jahren ehrenamtlich unzählige Veranstaltungen der Organisation im gesamten Bundesland begleitet. „Eine extrem gute Wahl für die Junge ÖVP Steiermark, eine extrem gute Wahl für die jungen Menschen in der Steiermark und eine aktive Vertretung derer Anliegen“ führt Schnitzer aus.

Rückblick auf große Erfolge und junge steirische Spuren auf allen politischen Ebenen

„Dass ich in den letzten Jahren als Landesobmann die Lautstärke der jungen Stimmen auf allen politischen Ebenen massivst raufdrehen konnte, macht mich stolz. Sowohl in den Gemeinden, dem Landtag als auch im Nationalrat sind wir so stark vertreten wie nie zuvor – junge Anliegen bekommen dadurch einen hohen Stellenwert“, hält Schnitzer fest. Die Junge ÖVP Steiermark konnte unter Lukas Schnitzer enorme Erfolge bei Wahlen erzielen – aktuell sind über 550 junge Gemeinderätinnen und Gemeinderäte in den steirischen Gemeindestuben vertreten. Auch im Landtag ist die Junge ÖVP mit drei Abgeordneten so stark vertreten wie nie zuvor, sowie mit zwei Abgeordneten im Nationalrat aus den Reihen der steirischen JVP. Gerade unter der Federführung von Schnitzer, der seit 2015 im Landtag sitzt, konnten zahlreiche Anträge für die jungen Steirerinnen und Steirer eingebracht werden. „Es ist beeindruckend zu sehen, was im Miteinander alles in den letzten Jahren gelungen ist. Mit dem Jugendlandtag, 24 Millionen Euro für Jugendstartwohnungen oder dem Top Ticket für Studierende seien nur drei große Projekte angeführt. Ich bin stolz darauf, diese Vielzahl an Forderungen der Jungen ÖVP umgesetzt zu wissen,“ so Schnitzer, der weiter dankend ausführt: „Vieles des Erreichten war insbesondere durch die Unterstützung von Sebastian Kurz als engen Weggefährten, mit dem ich sechs Jahre lang als Bundeobmann-Stellvertreter zusammenarbeiten konnte, möglich. Gerade aber auch Landesparteiobmann Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer muss als Förderer junger Anliegen hier genannt sein.“

Starkes Zeichen der Geschlossenheit: Einstimmige Designation

Antonia Herunter wurde einstimmig von der erweiterten Landesleitung designiert. Damit wird die notwendige Verjüngung eingeleitet. „Ich bedanke mich für den großen Vertrauensvorschuss. Wir Steirerinnen und Steirer sind als kritische Köpfe, aber auch als konstruktive Kraft bekannt – das ist bei der JVP Steiermark nicht anders. Den jungen Menschen in der Steiermark standen noch nie so viele Möglichkeiten offen, Chancen zu ergreifen und sich selbst zu verwirklichen. Gleichzeitig beschäftigen und belasten uns Themen, die wir bisher so nicht kannten: eine Pandemie, Krieg in Europa und die Inflation. Es gibt in der ganzen Steiermark viele junge Menschen, die sich engagieren und politisch einbringen wollen, davon bin ich überzeugt. Genau die möchte ich gemeinsam mit meinem Team abholen, denn politisch aktiv zu sein und über die Dinge offen zu diskutieren darf kein Tabu sein“, so die 26-jährige Kalsdorferin in ihrem ersten Statement. Gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern und Bezirksobleuten will sie auch neue Wege beschreiten, erklärt sie weiter. Bei einem Landestag im Herbst wird sich Herunter den Delegierten aus der ganzen Steiermark der Wahl zur Obfrau stellen.

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